Prozesswärme

ITPS 2017 - Rahmenprogramm des 2. Branchen-Gipfels steht

Die Vorbereitungen für den 2. Internationalen Thermoprozess-Gipfel am 27. und 28. Juni 2017 in Düsseldorf laufen bereits auf vollen Touren: Die Konferenzstruktur steht, die einzelnen Themenblöcke sind definiert, erste Topredner sind bereits bestätigt und mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker konnte ein international renommierter Experte für die Opening-Keynote gewonnen werden.

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Vor drei Jahren haben Messe Düsseldorf, der Fachverband Thermoprozesstechnik im VDMA (Frankfurt), der europäische Thermoprozessverband CECOF (European Committee of Industrial Furnace and Heating Equipment Association/Frankfurt) sowie die Fachzeitschrift „heat processing“ des Essener Vulkan-Verlags die ITPS-Konferenz und die begleitende Fachausstellung mit großem Erfolg aus der Taufe gehoben. Aus 16 Ländern und aus allen Teilen der Welt reisten 2013 die Konferenzteilnehmer an. „Vor allem die Mischung aus Theorie und Praxis, aus Wissenschafts- und Wirtschaftsthemen hat sich bewährt. Der kommende ITPS wird genau hier ansetzen und die Fragestellungen der Zukunft thematisieren. Gleichzeitig ist der Gipfel eine ideale Gelegenheit zum internationalen Networking“, bringt Friedrich Georg Kehrer, Global Portfolio Director Metals and Flow  Technologies der Messe Düsseldorf, auf den Punkt. „Ich bin froh, dass wir überaus starke nationale und internationale Partner an unserer Seite haben und mit dem zehnköpfigen Programmbeirat den Thermoprozess-Gipfel erarbeiten.“

Der ITPS wird wieder die Brücke zwischen Industrie, Forschung und Politik schlagen und alle Beteiligten an einen Tisch bringen. Aktuelle Themen wie Energie- und Rohstoffeffizienz, neue Geschäftsmodelle im Zuge der fortschreitenden digitalen Vernetzung der Produktionsprozesse stehen ebenso auf dem Programm wie innovative Lösungsansätze und „Best Cases“ in den Schlüsselsektoren Automobil, Elektro, Flugzeug und Maschinenbau. „Uns ist es wichtig, neben wissenschaftlichen und praktischen Aspekten, auch die globalen, wirtschaftlichen und industriepolitischen Rahmenbedingungen zu thematisieren“, erläutert Dr. Timo Würz, Geschäftsführer des Fachverbandes Gießereimaschinen und Mitglied im Programmbeirat. „Aus diesem Grund starten wir in den ITPS mit diesem übergeordneten Themenkomplex und richten Tag 1 ganz nach diesem Ziel aus.“ Mit Spannung dürfte auch die 40-minütige Keynote von Prof. Dr. von Weizsäcker erwartet werden, der sich mit dem Verbrauch und der industriellen Produktion in Nicht-CO2-basierten Wirtschaftssektoren auseinandersetzt. Zweiter Redner am 27. Juni ist Dr. Paul Rübig, seit 1996 Mitglied des EU-Parlamentes und dort ständiges Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Auch sein Vortrag zum Thema „Der zukünftige politische Rahmen für energieintensive Produktion in Europa“ dürfte mit großem Interesse verfolgt werden. Nächster Programmblock sind ökonomische Treiber, wie die Situation an den Rohstoffmärkten oder die globale wirtschaftliche Situation. Mit Christian Kastrop, Director of the Policy Studies Branch at the Economics Department im OECD, und Eugen Weinberg, Head of Commodity Research/Commerzbank AG, konnten zwei weitere kompetente Experten gewonnen werden. Kastrop’s Vortrag dreht sich um die „Aktuelle globale ökonomische Situation und Prognose”. Weinberg, der als Deutschlands bekanntester Rohstoffanalyst gilt, wird über „Rohstoff-Märkte und ihre Relevanz für die globale industrielle Produktion“ referieren.

Nachmittags geht es mit Vorträgen zu den Themen Innovationen, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle weiter, ehe am zweiten ITPS-Tag vor allem „Best Cases“ und innovative Lösungsansätze aus den Anwenderindustrien auf dem Programm stehen. Durch die Veranstaltung im InterContinental Hotel an der Königsallee führt die bekannte Konferenz-Moderatorin Cathy Smith zusammen mit René Branders, Präsident des CECOF. Das vollständige Programm wird voraussichtlich im März 2017 veröffentlicht; dann können auch Tickets für den ITPS erworben werden.

Der Diplom-Physiker steht neben seinen politischen Aktivitäten v. a. für seine Kompetenz in Sachen Umwelt- und Naturschutz. So war er von 1984–1991 Direktor des Institutes für Europäische Umweltpolitik, übernahm anschließend die Präsidentschaft des renommierten Wuppertaler Institutes für Klima, Umwelt, Energie und ist seit 2012 Co-President des Club of Rome.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.itps-online.com

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