Prozesswärme

Primetals Technologies nimmt Geschäftsbetrieb auf

Wie im Mai 2014 angekündigt, haben Mitsubishi Heavy Industries (MHI) und Siemens ein neues Joint Venture für die Metallindustrie gegründet. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen Primetals Technologies, Limited und hat seinen Hauptsitz in London, Großbritannien. Mit dem Joint Venture entsteht ein global operierender Komplettanbieter für Anlagen, Produkte und Dienstleistungen für die Eisen-, Stahl- und Aluminiumindustrie. Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery, Inc. – ein von MHI konsolidiertes Unternehmen mit den Anteilseignern Hitachi, Ltd. und IHI Corporation - hält 51 % und Siemens 49 % der Anteile am Joint Venture. Primetals Techologies nimmt den Betrieb mit insgesamt 9.000 Mitarbeitern auf, die von beiden Partnern kommen.Der Tätigkeitsschwerpunkt des Joint Ventures wird in der Eisen-, Stahl- und NE-Metallindustrie liegen. Die beiden Partner bringen ihr jeweiliges technologisches Know-how und ihre industriellen Stärken in das Joint Venture ein. Beide Unternehmen ergänzen sich hinsichtlich ihrer Produktportfolios, ihres Produktions-Know-hows und ihrer geographischen Präsenz. Während die technologischen Stärken der früheren Siemens VAI Metals Technologies insbesondere in der Eisen- und Stahlproduktion, im Strangguss, in der Automatisierungstechnik, bei Umwelttechnologien und Lifecycle-Services liegen, konzentriert sich die technologische Kompetenz von MHI hauptsächlich auf das Warm- und Kaltwalzen, die Bandbehandlung sowie die Produktionstechnik. Mit dem kombinierten Portfolio bietet Primetals Technologies seinen Kunden Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette in der Eisen-, Stahl- und NE-Metallproduktion, die von Technologien für die Behandlung von Rohstoffen bis hin zur Bandbehandlung und Oberflächenveredlung am Ende des Produktionsprozesses reichen, einschließlich der zugehörigen Lifecycle-Services.Primetals Technologies wird mit 9.000 Mitarbeitern an mehr als 40 Standorten in Asien, Europa, Russland, Amerika und Afrika tätig sein, um Kunden im weltweiten Metals-Markt zu betreuen. Die schlanken Unternehmensstrukturen sind auf die Marktanforderungen und das Wettbewerbsumfeld im Weltmarkt abgestimmt. Der Geschäftssitz der Geschäftsfelder und die betriebliche Verantwortung für die jeweilige weltweite Geschäftstätigkeit werden an den Hauptstellen in Linz (Österreich), Erlangen (Deutschland), Tokio und Hiroshima (Japan) verbleiben. China, Indien, Japan, die USA, Deutschland und Österreich wurden als Schlüsselregionen für Vertrieb und Dienstleistungen festgelegt.Quelle: Siemens AG; Mitsubishi Heavy Industries, Ltd.

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