Prozesswärme

Otto Junker nimmt vier Erwärmungsanlagen in Betrieb

Vier Strangpresswerke sind davon überzeugt worden, dass besonders hohe Temperaturgenauigkeit, maximale Flexibilität und Energieeinsparung gleichzeitig möglich sind. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme wurde jeweils eine Kombination aus gas- und induktiv-beheizten Anwärmöfen an Kunden in Österreich, Finnland, Kanada und in der Tschechischen Republik übergeben.

Für die Grunderwärmung mit preiswertem Erdgas auf etwa 400 °C kommt jeweils ein so genannter Konvektionsofen zum Einsatz. Die Wärmeübertragung erfolgt rein konvektiv unter Verwendung des speziell für den Anwendungszweck entwickelten Düsensystems „alpha+“. Zur Beheizung werden handelsübliche offene Rekuperatorbrenner eingesetzt. Damit wird nicht nur ein deutlich höherer Wirkungsgrad im Vergleich zu konventionellen Anwärmöfen mit direkter Flammenbeaufschlagung erzielt. Es entfallen auch alle aufwändigen und wartungsintensiven Maßnahmen zur Abgaswärmenutzung.

An den Konvektionsofen schließt sich in paralleler Aufstellung der induktiv-beheizte JunkerDynamicHeater MC an. Dieser übernimmt die Erwärmung auf Umformtemperatur unter Berücksichtigung des Temperaturprofils, welches für das isotherme Strangpressen notwendig ist. Im Gegensatz zur seriellen Aufstellung bietet sich der große Vorteil, dass der Induktionsofen jederzeit separat zur Grund- und Enderwärmung von Spezialprodukten verwendet werden kann. Alle Abläufe sind vollautomatisch gesteuert, die Anwärmöfen können darüber hinaus mit umfangreichen Materialverfolgungs- und Datenerfassungssystemen „Industrie4.0-ready“ ausgestattet werden.

(Quelle: Otto Junker GmbH)

Verwandte Themen
JSW Dolvi bestellt Konverterstahlwerk bei SMS weiter
Trimet schafft Voraussetzung für weiteres Wachstum weiter
Der große Sonderteil zum HärtereiKongress 2017 weiter
Faszination Technik: Zahnradhärtung mit zwei Frequenzen weiter
Thyssenkrupp und Tata Steel beschließen Stahlfusion weiter
Härtetester für mittelharte bis harte Materialien weiter