Prozesswärme

30 Jahre Stiftung Stahlanwendungsforschung

Der Anlass für die Gründung der Stiftung Stahlanwendungsforschung vor drei Jahrzehnten ist kurios: Bei der stahlnahen "Preisausgleichskasse für revierferne Gebiete" war nach deren Abwicklung ein Überschuss vorhanden. Diesen brachte der damalige Bundeswirtschaftsminister Martin Bangemann in das Stiftungsvermögen ein, welches zurzeit rund € 60 Mio. beträgt. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Stärkung der Stahlanwendung.

Die von der Stiftung unterstützten Forschungen haben entscheidend dazu beigetragen, in der Stahl verarbeitenden Industrie die Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs zu verbreitern und zu erhöhen. Dadurch konnte auch die Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche verbessert werden.

Die in Essen ansässige Stiftung, die mit der im Stahl-Zentrum ansässigen FOSTA eng verbunden ist, hat in den 30 Jahren 235 Forschungsvorhaben mit einem Fördervolumen von rund € 53 Mio. betreut. Bei vielen Forschungsprojekten arbeiten Stahlunternehmen und Stahlverarbeiter zusammen. Als Kundenvertreterin profitiert die Forschungsvereinigung der Arbeitsgemeinschaft der Eisen und Metall verarbeitender Industrie (AVIF) gleichberechtigt von den Mitteln der Stiftung.

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

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