Prozesswärme

Forschung aktuell: Induktive Längsfelderwärmung von dünnem Metallband

Die induktive Längsfelderwärmung bietet im Vergleich zu herkömmlichen Erwärmungsverfahren viele Vorteile im Produktionsprozess. Sie wird bereits industriell u. a. für die Erwärmung von metallischem Flachgut mit größeren Dicken eingesetzt. Der Erwärmung von Metallbändern und Platten mit einer Dicke im Bereich eines Millimeters oder darunter ist diese Technik bisher verwehrt geblieben, weil für eine effiziente Erwärmung Umrichter mit Frequenzen im Bereich von mehr als 500 kHz notwendig sind, bei gleichzeitiger Abgabe von sehr hohen Leistungen, die je nach Anwendungsfall mehr als 1.000 kW betragen können. Die hohe Leistung ist notwendig, wenn Temperaturen erreicht werden sollen, die über dem Curiepunkt liegen. In letzter Zeit wurden jedoch verstärkt auch Umrichter mit hohen Leistungen bei hohen Frequenzen entwickelt. Daher beschäftigt sich dieser Artikel mit einer neuen Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen der induktiven Längsfelderwärmung für dünne Metallbänder.

Lesen Sie den Beitrag von André Dietrich, Holger Schülbe und Bernard Nacke.

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